Unmögliche Kunst

author / 28.Aug.2009

Li Wei photographiert alles physikalisch Unmögliche, dass aber zielsicher und ohne viel Retusche . Leider gibt es nur sehr vage Aussagen zum Umfang der Künstlichkeit seiner Fotos. Die Leichtigkeit ist jedenfalls beeindruckend und schön.

(via Computerlove)

I want to be ordinary

author / 28.Aug.2009

Die Kaufhalle ist ja für mich einer der Orte in dem es kein, aber auch wirklich gar kein Individualismus zugeben schein. Trotzdem wird dieser fehlende Individualismus als große Kaufmotivation von all den Marketingexperten herangezogen und endet in Werbetexten wie “Das Besondere”. Die Kaufhalle ist genau der Gegenentwurf zu diesem Besonderen. Industry of the Ordinary habendazu ein sehr schönes Projekt entworfen Supermarketing I . “I want to be ordinary”.

(via GOOD)

Pornographie

author / 28.Aug.2009

Ich schließe mich ja persönlich der Analyse Katrin Rönickes vollständig an. Diese Erkenntnis (der zwangsweisen Veränderung von körperlicher Ästhetik und Sexualität durch Pornographie) bringt mich aber zu dem Punkt: Woher kommt denn dieser Einfluss? Wer genau treibt den voran? Wer schaut denn aktiv und dauerhaft die ganzen Pornos und wendet sie dann auf sein Leben und das seiner Umwelt an? Ich kenne niemanden der das tut (oder vielleicht nur keinen der das zugeben würde).

Ich gehe mal einen Schritt weiter. Ich habe vor kurzem in der SZ gelesen, dass sich Frauen in der Pornoindustrie um Los Angeles (aber wahrscheinlich auch sonst überall) die Haut um die Rosette bleichen lassen um rosiger auszusehen. Nach dieser Information haben sich mir zwei Fragen gestellt: Wollte ich das wissen und mir dann vorstellen? Und warum habe ich eigentlich bis dahin gelesen? Ich glaube das Pornographie die bürgerlichen Medien fasziniert und mit ihnen ihre Leser. Aber es bleibt immer eine Faszination von etwas Fremdem, etwas Abstoßendem. Das Wallpaper* Magazine hat nun ein wunderbares Video des Photographen und Video Künstlers Robbie Cooper produziert, in dem man Menschen kennenlernt, die regelmäßig und bewusst Pornos konsumieren. Sie sprechen darüber, wie sie dazu gekommen sind und weshalb und wie sie damit heute umgehen. Zwischendurch lernt man sie auch bei ihrer logischen Tätigkeit während des Betrachtens von eben diesen Pornos kennen: Masturbierend.

(via Wallpaper* Magazine)

Blippo Bold

author / 27.Aug.2009

Endlich einer der mich versteht! Erinnert mich ein bisschen an Ban Comic Sans (oder etwas netter formuliert). Danke Aaron, ich bin mit dir.

America Is F*cked…....(Graphically at least) from Jess Gibson on Vimeo.

(via Juxtapoz)

Belgische Ente

author / 28.Jul.2009

Ich zitiere mal, denn auch ich empfinde das als »Abbild immer wiederkehrender Hoffung und vorprogrammierter Ablehnung« . Toll. Hingehen!

Performance 1: Tehching Hsieh

author / 06.Mar.2009

Die MOMA in New York ist ja wahrscheinlich ein Ort des Überflusses. Von fast allem. Um so erstaunter, nein paralysierter war ich von dem Werk des Taiwaners Tehching Hsieh. Er bricht konsequent ein Jahr lang gängige Konstrukte, Werte und Normen unserer Gesellschaft. Das hat mich beeindruckt. Mehr dazu bei der MOMA.

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